Ich denke, es ist an der Zeit, dieses Weblog zu dem zu erklären, was es im Moment ist: und zwar gestorben.
Die Suche nach einer Ursache ist hierbei sicher nicht schwer: mein geographisches Umfeld hat sich verändert, seit April 2008 bin ich in Berlin unterwegs. Und damit nimmt man das Stadtgeschehen nicht mehr direkt wahr, sondern größtensteils aus anderen Publikationen. Und unter diesen Umständen macht auch ein Weiterbetrieb für mich im Moment keinen Sinn.
Auch die Suche nach Interessierten, die diese Seite gerne übernehmen wollen (so wie ich sie einst übernommen hatte), blieb erfolglos. Zwar gab es Interessenten - nur meistens scheiterte es an zeitlichen Aspekten.
Wer meine Gedanken rund um Dresden in unregelmäßigen Abständen weiter verfolgen möchte, kann das über meine privaten Seite auch weiterhin tun, dazu gibt es speziell die Kategorie Dresden (oder Dresden als RSS). Aktuell ist da beispielsweise eine Debatte über die Königsbrücker Straße.
Die Beiträge auf dieser Seite werden allerdings nicht gleich verschwinden. Vielleicht werde ich sie mal zu einem Archiv zusammenschnüren, vielleicht auch auf meine Seite integrieren.
Ein Dankeschön geht noch einmal an alle, die mich auf dieser Seite unterstützt haben, ins. mit Themen und Zeitungsartikeln.
René
Eine neue Bürgerinitiative setzt sich gegen einen überdimensionierten “Hotel - und Gaststättenkomplex Loschwitzhöhe” ein und möchte stattdessen am Dresdner Elbhang einen harmonischen Bau unter Beachtung von Denk- und Umweltschutzbelangen, anstatt des geplanten.
Mehr auf der Seite der Bürgerinitiative
Das Oberverwaltungsgericht Bautzen hat mit einem Beschluß vom 9.3. sich gegen das Welterbe entschieden. Damit müssen nun die Bauaufträge für das Betongestell vergeben wird.
Am Freitag abend wurde ein großer Teil des Hauptbahnhofes nach einer umfangreichen Sanierung mit einem feierlichen Programm freigegeben (siehe MDR)
Auch wenn der Umbau des Bahnhof in vielen Dingen durchaus gelungen sind, gibt es auch sehr markante Schnitzer, die nicht unerwähnt bleiben sollten!
Nehmen wir zum Beispiel die Empfangshalle. Über den einzelnen Fensterbögen gab es Bilder mit Reisezeilen aus der näheren Umgebung, wie zum Beispiel Riesa, Meißen und Pirna. Jetzt erstrahlt diese Fläche im strahlenden Einheitsweiß. Die Besonderheit fehlt nun! (Gut, der berühmte Strick ist weg, aber jetzt nicht so dramatisch).
Nehmen wir zum Beispiel die Fahrkartenausgabe. Mal abgesehen von der Tatsache, daß es vor dem Umbau 11 Schalter gab und nun lediglich 6, sieht diese jetzt aus wie gewollt und nicht gekonnt. Durch die Ziegelsteine wirkt sie alt und zerfallen, was durchaus einen guten Reiz darstellen kann. Aber dann paßt der gepflegte, klinisch saubere Gegensatz und insbesondere die riesigen Glasfenster nicht.
Der sichtbare Sichtbeton in den Passagen unter den Oberbahnsteigen paßt auch nicht unbedingt zum restlichen Bahnhof. Und die Überwachungskameras gab es vorher auch noch nicht!
Anmerkung in eigener Sache: ich suche Fotos von den verschwundenen Gemälden aus der Eingangshalle!
Da die Befürworter der weltweit berühmtesten noch nicht gebauten Brücke immer wieder gerne als Argument die Entlastung des Blauen Wunders nennen, liefert der Hamburger Architekt Ulrich Thormann einen neuen Gedenkanstoß in die Runde: Das zweite Blaue Wunder!

Ob diese Variante die perfekte Lösung ist, sei einmal dahin gestellt. Aber durch die direkte Anbindung an die Grundstraße entlastet sie das Blaue Wunder.

Siehe dazu auch:
TourDresden ist ein neues WebLog, welches sich mit der Architektur der Landeshauptstadt auseinandersetzen will. Inhaltlicher Schwerpunkt ist insbesondere der Gegensatz Alt gegen Neu
ostmodern.org stellt die Dresdner Architektur der Nachkriegsjahre bis zum Ende der DDR dar. Mit detaillierten Darstellungen und Beschreibungen werden einzelne Gebäude, städtebauliche Ensembles (z.B. Hauptstraße, Borsbergstraße) sowie Kunst im öffentlichen Raum dargestellt.
Nebenbei: eine kleine Presseschau zum Thema Waldschlößchenbrücke
Ein Vergleich von ausgewählten Stellen in Dresden zwischen 1949 und 2004: einst fotographierte der Vater die Trümmer nach den Krieg, dann begab sich der Sohn an diese Stellen. Hier geht es zu interessanten Bildervergleich
Am 02.07.2004 stand es bereits fest, am 24.06.2005 wird die Urkunde feierlich auf dem Schloß Albrechtsberg überreicht: das Dresdner Elbtal ist UNESCO-Welterbe. Am 25.06. enthüllen OB Roßberg und Prof. Bandarin feierlich die Gedenktafel in der Loschwitzer Kirche – pünktlich zum Elbhangfest.

Blick über die Elbe bei Söbrigen
Die Kulturlandschaft umfaßt einen etwa 18 Kilometer langen Streifen entlang der Elbe zwischen Söbrigen und der Flügelwegbrücke. Eingeschlossen sind unter anderen die Altstadt, die zahlreichen Elbschlösser, die elbnahen Ortskerne sowie das Schloß Pillnitz:

Die Stadt Dresden sieht in der Anerkennung als Welterbe ein international werbewirksames Prädikat für Investoren und Touristen. Durch diesen Status wird es keine weiteren Restriktionen von der UNESCO geben. Es wurde die Möglichkeit einer “sich entwickelnden Kulturlandschaft” eingeräumt.
Weitere Informationen:
Als ich mich an einem der Januartage mit dem Thema Waldschlösschenbrücke befaßt hatte, bin ich auf die Seite “Leben in Dresden“ (Kopie der alten Seite) gekommen. Es gab jede Menge Informationen zu dem Vorhaben – aber leider nicht mehr sehr aktuell. Die bisherigen Betreiber Torben Heinemann, Jan Prillwitz und Patrick Schöne sind nach Leipzig gezogen – und suchten einen Nachfolger für die Seite.
Anfang Juli 2004 hat eine regionale Tageszeitung den regionalen Teil im Internet umgestellt. Seit dem sind diese Informationen nur noch kostenpflichtig verfügbar. Selbst Abonennten, die das geschriebene ohnehin in der Hand hielten, mußten zuzahlen. Seitdem muß man sich die Informationen zum regionalen Geschehen im Netz zusammensuchen.
Aus der Situation kam das Angebot, “Leben in Dresden” zu übernehmen sehr passend. Allerdings sollte die Seite gleich von Grund auf erneuert werden:
Als erstes wurde der Motor ausgewechselt (b2evolution), danach war eine neue Lackierung fällig und die dritte Maßnahme: eine Abkürzung: lidd.de. Nun fehlt eigentlich nur der Brennstoff – und der kommt Stück für Stück!
Die Seite ist im nun in vier Hauptbereich geteilt:
Wichtige, brisante Themen werden in der n�chsten Zeit u.a. folgende sein:
Fehlt dir ein Thema – oder willst du dich gerne mit beteiligen? Dann melde dich: info (@) lidd . de
Hier gibt es die Neuigkeiten aus der Landeshauptstadt für euch!
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