Seit Inbetriebnahme des Lehrter Stadtbahnhof als zentralen Berliner Fernbahnhof ist die Verbindung Dresden – Berlin erheblich schlechter geworden. Die günstigste Verbindung ist ein IC, welcher 2:15 für diese Strecke benötigt. Das könnte erheblich verkürzt werden – so die Ansicht des Kompetenzzentrum für Hochleistungsbahnen und Magnetbahnsysteme der TU Dresden. In einer Studie untersuchten sie die 900 Kilometer lange Verbindung zwischen Berlin und Budapest. Der Zug ist zwischen den fünf auf der Strecke sich befindenten Hauptstädten keine Alternative zum Flugzeug. Als Ausweg schlagen sie den Bau einer Hochgeschwindigkeitsstrecke mit dem Transrapid vor. Dieser kann wesentlich schneller fahren – und ist im Vergleich mit dem herrkömmlichen Zug leiser und kann zudem größere Höhenunterschiede bewältigen. Mit einer Durchschnittsewschingigkeit von 300 km/h wäre Berlin innerhalb von 41 Minuten erreichbar.
(Siehe: Informationsdienst Wissenschaft)
Am Stadion sollen die Flutlichtmasten abgerissen werden, am Altmarkt soll einer gebaut werden, so der erste Platz des Gestaltungswettbewerb für den Altmarkt. Thomas Filip fragt sich zurecht, ob diese Baumaßnahme wirklich sein muß. Zu den prägenden Bauten des Platzes aus der Nachkriegsbauzeit paßt ein 20 Meter hoher Pylon jedenfalls nicht! Am Donnerstag wird der Stadtrat darüber entscheiden.
Der Tunnel unter dem Pirnaischen Platz brannte am Morgen des 13.09. Der Verkehr auf dem Platz war für einige Stunden in der Nacht komplett gesperrt worden. Die Löscharbeiten erwiesen sich als schwierig, da inbesondere mit starkem Rauch zu kämpfen ist.
Nach dem Ende der Löscharbeiten zeigte sich der Schaden: Die Hitze wurde die Schutzbetonschicht zerstört und stählerne Arminierungsstäbe sind ausgeglüht. Dadurch ist die Tragfähigkeit des Tunnels nicht mehr gegeben. Zwei der drei Verkehrsspuren über dem Brandherd wurden für den Verkehr gesperrt. Dadurch ist in den nächsten Monaten verstärkt mit Staus auf der St. Petersburger Straße zu rechnen. Der Tunnel selber wird für voraussichtlich mehrere Monate gesperrt sein. Eine vorrübergehende Fußgängerampel auf dem Platz wird eingerichtet.
Die verbleibende Frage, die bleiben wird: die Zukunft des Tunnels. Nach einem städtebaulichen Konzept soll der Tunnel verschwinden. Nun muß entschieden werden, ob der Tunnel beseitigt oder ausgebaut werden soll. (Quelle: Sächsische Zeitung, 14.09.2006, DNN)
Nachdem das Regierungspräsidium die von der Stadt bevorzugte Variante abgelehnt hat, hat sich Stefan Janosch beim Land nach den Förderungsrichtlinien erkundigt. Die erste Antwort war sehr flach gehalten, lest selbst: Förderrichtlinien – Eine Antwort
Die Abschnitt zwischen Alexander-Puschkin-Platz und Rehefelder Straße auf der Leipziger Straße ist der letzte noch unsanierte Abschnitt der Straße. Das Markante an dem Abschnitt sind die vielen teils über 100 Jahre alten Bäume, die der Straße Schatten spenden.
Bedingt durch den schlechten Straßenbelag in Richtung Zentrum und den Flutschäden steht diese Straße kurz vor der Sanierung. Zur Diskussion stehen derzeit zwei Varianten:
a) Verbreiterung der Straße und Fällung der Bäume
b) Erhalt der Bäume und geringfügige Einengung der Straße
Nachdem im Stadtrat der Erhalt bevorzugt wurde, droht das Regierungspräsidium, diese Variante nicht zu fördern, da durch die Verengung es zu Rückstau mit der Straßenbahn kommen kann, da keine seperate Fahrspur zur Verfügung steht. Unklar ist diese Position, da der weitere Straßenverlauf ohnehin schon zahlreiche solche Einengungen hat.
Nun ist es amtlich: Dresden wird bei der UNESCO-Tagung in Vilnius vom 8. bis 16. Juliein Tagesordnungspunkt werden.
Ebenso amtlich sind die Verkehrszählungen – und diese gehen seit dem Jahr 2000 zurück. Auf der Albertbrücke nahm der Verkehr in den 5 Jahren um 11% ab, am Blauen Wunder sogar um 13%. Damit wird die Begründung wackelig, für die die Waldschlößchenbrücke herhalten muß: den steigenden Verkehr abzupuffern. Ursache für diese Entwicklung ist unter anderen die fertig gestellte A17 und die gestiegenen Kraftstoffpreise.
Der Oberbürgermeister Roßberg hält nach wie vor an der Waldschlößchenbrücke fest. Er verweist auf den maroden Zustand. Zu der Astäthik der Brücke schweigt er dagegen. Aber er wird aufgrund seiner vorläufigen Auszeit nicht mit der UNESCO verhandeln: das sollen voraussichtlich die Pensionäre Kurt Biedenkopf und Gerhard Glaser richten.
Dafür steigt die Bundesarchitektenkammer in Berlin mit in die Diskussion ein – und erteilt der Brücke eine klare Absage. Der Bundesgeschäftsführer Tillman Prinz: “Wir gehören nicht zu denen, für die Weltkulturerbe Käseglocke oder Museum heißt. Dieses Stahlgerüst vor der Silhouette Dresdens können wir uns aber nicht vorstellen.” Die Kammer schlägt vor, daß der Wettbewerb neu ausgeschrieben werden soll – bundesweit.
(Quelle: Deutschlandradio, Sächsische Zeitung vom 03.05, 05.05., 06.05., 08.05., 09.05., 10.05., 11.05. 13.05., DNN)
Was denn nun, lieber Herr Roßberg? Entweder sie gestehen, daß die Brücke potthäßlich ist und eigentlich nicht ins Welterbe hineinpaßt und stützen sich dafür lieber auf die geplante Funktion. Oder sie machen den 68% Befürwortern deutlich, daß auch nach der unabhängigen Visualisierung die Brücke mit der betonierten Tunneleinfahrt ein Meisterwerk zeitgenössischer Architektur ist und optimal ins Landschaftsbild paßt.
Aber es wird ihnen keiner ernsthaft abkaufen, wenn sie erst öffentlich vorführen, wie toll diese Brücke aus der Luft aussieht und anschließend bei der Bodenperspektive den Schwanz einziehen, und lieber über die Sanierung und den Abriß des Blauen Wunders reden! Soll das Blaue Wunder nur abgerissen werden, damit sie heute ihre Waldschlößchenbrücke rechtfertigen können? Ferner ist der Respekt vor der UNESCO wieder an dem Tiefpunkt vom Januar angekommen.
Der nachfolgende Ausschnitt ist ein Artikel aus den Dresdner Neusten Nachrichten, der unter anderen die Visualisierung zeigt:

Auch lesenswert: Die Zeit
Nach dem erfolglosen Protest gegen die Staustufen in der Nähe des DecÃner Hafens besteht nun die Möglichkeit, wieder Bewegung ins Spiel zu bringen: bis zum 10 März können Bürger, Verbände und Institutionen zu den Bauvorhaben Stellung nehmen. Diese können in deutscher Sprache verfaßt werden, müssen aber an das tschechische Umweltministerium in Prag geschickt werdenn. Bis zum 3. März liegen die Unterlagen der Umweltverträglichkeitsstufe für die DecÃner Staustufe unter anderem im Landratsamt Pirna und dem Regierungspräsidium aus.
Mit dem Staustufen soll die Elbe besser für Schiffe befahrbar gemacht werden, so der begründete Tschechiens Verkehrsminister Milan Simonovsky. Allerdings hat so ein Eingriff auch Nebenwirkung auf die Umwelt.
(Quelle: DNN)
Während in Gorbitz die Straßenbahn bis nach Gompitz verlängert werden soll (und auch schon seit längerer Zeit Baurecht besteht), steht dezeit auch die Verlängerung der Straßenbahn bis Weißig zur Diskussion.
Der derzeitge Endhaltepunkt Ullersdorfer Platz ist überlastet, wodurch Alternativen gesucht werden. Eine Möglichkeit wäre ein Kreisverkehr. Dabei müßte dann der Endpunkt der Straßenbahn verlagert werden, wobei derzeit das Ostende Bühlaus anvisiert wird. In Weißig sieht man dabei die Chance, daß man jetzt die Gelegenheit hat, die Trasse in den benachbarten Ort zu verlegen – so wie die Bahn bereits 1951 einmal verlief. Insbesondere durch ein neues Schwimmbad sei mit erhöhten Bedarf zu rechnen. Die Verkehrsbetriebe stehen dem eher kritisch entgegen – und verweisen darauf, daß die Buslinie 61 in Weißig noch nicht ausgelastet sei (Quelle: Sächsische Zeitung, 27.01.2006).
Nach den aktuellen Plänen der Stadt wird es in diesem Jahr nichts mehr mit der Waldschlößchenbrücke. Der Auftakt ist für März 2005 geplant – und zwar mit der Verlegung einer Trinkwasserleitung auf Altstädter Seite. Die Ausschreibungen für das Bauprojekt sind noch nicht getätigt.
Die FDP weist sich dagegen als ungeduldig. Sie fordert von der Stadt einen umgehenden Baustart! Sie argumentiert, es liege nicht an den finanziellen Mitteln. Nur scheinbar sagt der Stadthaushalt etwas anderes. Für die Beseitigung der Schulden vergreift man sich am Tafelsilber (WOBA-Verkauf), während wieder neue Schulden gemacht werden! Es sei nur erwähnt: zum Zeitpunkt des Bürgerentscheides war vermutlich kaum einen Bürger die dramatische Haushaltslage bewußt!
(Quelle: Sächsische Zeitung, 25. und 26.07.2005)
Laut Aussage der Stadt Dresden ist der Verkehr im innerstädtischen Straßennetz seit der Eröffnung des Dreieckes Dresden-West und Dresden Prohlis zurückgegangen. Insbesondere auf Strecken, die parallel zur Autobahn verlaufen.
Mit Hilfe von automatischen Dauerzählstellen werden die Verkehrsströme im Dresdner Hauptstraßennetz ganzjährig erfasst. Zum Vergleich wurden jeweils die ersten vier Monate des entsprechendes Jahres verglichen:
| KFZ Vergleich | 2004 | 2005 | in % |
| Nürnberger Str | 32904 | 23634 | (-28,2) |
| Zellescher Weg | 28099 | 20336 | (-27,6) |
| Dohnaer Staße i.H. Langer Weg | 40453 | 28916 | (-28,4) |
| Schwerverkehr (SV) | 2004 | 2005 | in % |
| Nürnberger Str | 2446 | 1610 | (-34,2) |
| Zellescher Weg | 2137 | 1236 | (-42,2) |
| Dohnaer Staße i.H. Langer Weg | 3480 | 2133 | (-38,7) |
PKV und SV je 24h
Zum Vergleich: Zwischen Gorbitz und Südvorstadt wurden im Januar/Februar ca. 25.000 bis 28.000 Fahrzeuge je Tag gemessen. Weitere Informationen sind in der Pressemitteilung der Stadt zu finden.
Am Freitag, den 22.07. findet gegen 10 Uhr die feierliche Freigabe des Autobahnabschnittes der A17 zwischen Dresden-Prohlis und Pirna statt. Die Strecke beinhaltet neben den beiden Enden auch die Anschlußstelle Heidenau.

Insgesamt umfaßt der Bauabschnitt eine Länge von 10 Kilometer. Auf der Strecke gibt es vier große Brücken über den Nöthnitzgrund (225 m), den Gebergrund (288 m), das Lockwitztal (723 m) sowie über das Müglitztal (350 m). Das Brücke über das Lockwitztal ist im Moment nur die zur Stadt zugeneigten Seite fertig.
Bis zur offiziellen Freigabe wird der bereits fertiggestellte Bauabschnitt von der Bevölkerung in Anspruch genommen. Radfahrer, Fußgänger, Inlineskater … sogar Rollstuhlfahrer fahren bereits die Strecke. Der beliebteste Punkt ist dabei das Lockwitztal.

Hier gibt es die Neuigkeiten aus der Landeshauptstadt für euch!
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
| << < | > >> | |||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | |||