Kategorie: WirtschaftNeues aus Dresden

06.05.08

12:12:32, Kategorien: Wirtschaft, geschrieben von: René

Konsum nicht auf der Kamenzer Straße

Die Proteste gegen die Bebauung der freien Fläche auf der Kamenzer Straße haben doch eine Wirkung gebracht: die Lebensmittelkette Konsum, die einst in den Neubau ziehen wollen, haben heute ihr Interesse aufgrund “ökologische und regionale Aspekte” zurückgezogen. Zur Pressemitteilung

13.09.06

23:05:03, Kategorien: Wirtschaft, geschrieben von: René

Baggern am Welterbe

Obwohl die drohende Aberkennung des Welterbetitels noch nicht aus der Welt ist, kriselt es auch am anderen Ende: Zwischen Söbrigen (Dresden) und Pratzschwitz (Pirna) soll ein neuer Tagebau mit Kieswerk entstehen. Der geplante Bau befindet sich in der Pufferzone des Weltkulturerbes.

Noch gibt es dazu keine endgültigen Fakten, das Planfeststellungsverfahren läuft. Eine Bürgervereinigung gegen den Bau hat sich bereits gegründet, die Dresdner Stadtverwaltung betrachtet das Vorhaben mit Skepsis. Die Unesco hält sich noch zurückhaltend.

Die Gegend um Pratzschwitz ist durch den Kiesabbau vorbelastet. Unter anderen entstand dort ein beliebter Badesee (“Kiesgrube”). (Quelle: Sächsische Zeitung vom 9. September 2006)

01.07.06

23:51:13, Kategorien: Wirtschaft, geschrieben von: René

Einkaufen hier - und Einkaufen da ...

Die Meldungen der letzten Monate zeigen deutlich, daß die Verkaufsflächen in Dresden kontinuierlich zunehmen:



  • Der Silberwürfel soll durch ein neues Kaufhaus mit der doppelten Größe der bereits existierenden Altmarktgalerie ersetzt werden
  • Erweiterung des Elbeparks
  • Am Postplatz wird die Fläche zwischen Freiberger Straße, Hertha-Lindner-Straße und der Theatherstraße für einen Investor bereit gestellt (deshalb wird auch die Linie 1/2 ein Stück auf die Gleisanlage der 12 verlegt).
  • weitere zahlreiche neue Kaufhallen im Stadtgebiet




Doch bei allem Bauwut sollte eine Frage im Raum stehen: brauchen wir wirklich so viele Einkaufsflächen?



Oder anders gefragt: Wo wird eigentlich das viele Geld verdient, daß ausgegeben wird? Oder wird bei mehr Einkaufsfläche auch automatisch mehr ausgegeben? Ich bezweifle es! Fehlen uns im Moment wirklich so viele Einkaufsmöglichkeiten? In einigen Stadtteilen wie z.B. die Pirnaische Vorstadt vielleicht.



Selbst wenn heute noch euphorisch gebaut wird: wann wird der Tag der (Über-)Sättigung kommen? In 5 Jahren? Oder in 10? Wie sieht dann der sogenannte Plan B aus? Verwaisen dann die Bauten genauso, wie die nach der Wende stillgelegten Fabriken?



Ich habe keine Antwort auf diese Fragen – aber ich habe ein ungutes Gefühl!

15.04.06

20:54:32, Kategorien: Wirtschaft, geschrieben von: René

nur ein gewöhnlicher Karsamstag

Karsamstag, der 15.4. nachmittags in Dresden: Altmarktgalerie

  • Unzählige Massen wollen noch ihre Ostereinkäufe hinter sich bringen. An den Kassen stehen fast überall lange Schlangen.

Karsamstag, der 15.4. nachmittags in Dresden: Kaufpark in der Borsbergstraße

  • Fast alle Kassen sind geöffnet, aber nur an drei Kassen wurde jeweils ein Kunde abgefertigt. Die restlichen waren frei.

20.08.05

15:17:20, Kategorien: Wirtschaft, geschrieben von: René

Die Schließung von Margon

Der Mineralwasser Dresden wurde 102 Jahre lang im nahegelegenen Burkardswalde im Müglitztal abgefüllt. Nun wurden sie von einem Frankfurter Konzern aufgekauft – und demnächst geschlossen. Bis Ende des Jahres kann man noch das Wasser aus der Region getrunken werden, danach soll es im Chemnitz abgefüllt werden.

Das Werk in Burkardswalde wird ab Jahresende geschlossen, zwei Drittel der Arbeiter werden entlassen. Laut Dirk Henkel, dem Geschäftsführer der Hessia, soll die Marke Margon erhalten bleiben – in der Region gestärkt werden. Wie das mit einer Produktionsschließung möglich ist, wird vermutlich ein Rätsel bleiben. Der Konzern wolle sich auf einen Standort in Sachsen beschränken – und verweist auf das Lichtenauer Werk in Chemnitz, was die Frankfurter ebenso kauften.

Weitere Informationen:

06.07.05

23:01:09, Kategorien: Wirtschaft, geschrieben von: René

Supermärkte - und kein Ende

In Stadtgebiet Dresden entstehen immer mehr Supermärkte. Bereits heute sind es bereits 395m² Verkaufsfläche für je 1000 Einwohner. Laut Expertenmeinungen seien 180m² in Deutschland ausreichend. Und die Tendenz steigt weiter. In der letzten Woche sind zwei weitere Märkte eröffnet worden – und weitere acht befinden sich momentan in der Bauphase. Die einzige Ausnahme bildet die Innenstadt sowie einige angrenzende Stadtteile.

Ein generelles Problem ist die derzeitige Regelung, daß kleinere Märkte (ca. 700 bis 800m²) mit wenigen Zulassungsbedingungen genehmigt werden. Somit können neue Märkte relativ schnell beantragt werden.

Quelle: Sächsische Zeitung vom 01.07.

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